08.10. - 11.10.2026 - AIRFIELD MAHLWINKEL

OP Tschernobyl Banditen

Banditen

Die skrupellosen Jäger der Zone.

Wenn du dich ihnen anschließt, entscheidest du dich für ein Leben ohne Regeln – nur Stärke, Loyalität zur Gang und dein eigener Vorteil zählen. Hinterhalte, Raubzüge und schnelle Deals bestimmen deinen Alltag. In der Zone bekommst du nichts geschenkt – du nimmst es dir.

Lebe ohne Regeln – Werde Teil der Banditen

Die Banditen verkörpern den gesetzlosen, kriminellen Kern der Zone. Hier findest du keine Ideale, keine Ordnung und keine falsche Moral – nur Überleben, Macht und Profit. Viele von ihnen waren einst freie Stalker, die ihren eigenen Weg gegangen sind, bis sie sich endgültig für die dunkle Seite der Zone entschieden haben.

Vielleicht bist auch du jemand, der vor seiner Vergangenheit flieht. Vielleicht reizt dich einfach die Freiheit, ohne Regeln zu leben. Unter den Banditen sammeln sich Diebe, Schmuggler, Betrüger und Mörder – Menschen, die gelernt haben, dass Skrupel in der Zone nur Schwäche bedeuten.

Du bewegst dich nicht allein. Die Banditen operieren in kleinen, eingespielten Gruppen, die wie Rudel durch die Zone streifen. Jede Gang hat ihre eigene Hierarchie, ihre eigenen Regeln und ihr eigenes Revier. Gemeinsam kontrolliert ihr wichtige Wege, errichtet Lager und sichert euch Zugang zu wertvollen Ressourcen.

Dein Alltag besteht aus Überfällen, Erpressung und Hinterhalten. Du beobachtest deine Ziele aus dem Schatten, wartest auf den richtigen Moment und schlägst dann schnell und gnadenlos zu. Besonders unerfahrene Stalker werden für dich zur leichten Beute – aber auch andere Fraktionen sind niemals sicher.

Die Zone selbst ist dein Verbündeter. Du kennst ihre Wege, ihre Verstecke und ihre Gefahren. Du nutzt das unwegsame Gelände, um dich lautlos zu bewegen, deine Gegner auszuspähen und sie in tödliche Fallen zu locken. Wer unvorsichtig ist, lebt nicht lange.

Gnade ist für dich ein Fremdwort. Vertrauen ist selten – und oft nur von kurzer Dauer. Doch genau das macht das Leben als Bandit aus: Du nimmst dir, was du willst, wann du willst.

Wenn du diesen Weg wählst, solltest du dir sicher sein:

In der Zone gibt es viele Gefahren – aber für andere bist du eine der größten.

Prolog

Bald ist es vorbei… Die Uhr zeigt kurz vor 12, der Vorhang öffnet sich. Das Publikum wartet mit versteinertem Gesichtsausdruck hinter einer Glasscheibe. Ich liege auf einem silbernen Tisch, mein Körper und meine tätowierten Arme sind mit Lederbändern fixiert. Auf einem Tablett neben mir liegt eine Spritze mit einer grünen Flüssigkeit. Ein Mann mit schwarzem Anzug eröffnet seine Rede. „Boris Sukow, sie wurden von einem Gericht für schuldig befunden und von einem Richter dieses Staates wegen mehrfachen Mordes, schweren Raubes, Diebstahles, Erpressung, Falschparkens…“ – wenn das so weitergeht, sind wir bis morgen früh nicht fertig – „…zum Tode durch die Giftspritze verurteilt. Haben Sie vor der Urteilsvollstreckung noch etwas zu sagen?“ Ich drehe meinen Kopf zum Mann im schwarzen Anzug und hauche ihm ins Ohr: „Bald ist es vorbei…“ … Schlagartig wird es dunkel und ein Raunen geht durch die Menge. Sekunden später ertönt ein Alarmsignal und die rote Notbeleuchtung springt an. Ich stehe hinter dem Mann, und halte ihm die Spritze an den Hals. Langsam drücke ich den Kolben herunter und lasse den zuckenden Körper auf den Boden gleiten. Im gleichen Moment fallen Schüsse und Jamal und Ivan stürmen in den Saal. Die Menge schreit panisch auf und flieht in alle Richtungen. Jamal wirft mir die Pistole eines Wärters zu und fragt: „Wohin Boss, wenn wir hier raus sind?“ Ich murmele vor mich hin „Tschernobyl! Der einzige Ort, an den man uns nicht suchen wird… und dann geht es erst richtig los…!“

Banditen

Dresscode

Die Kleidung der Banditen soll, genau so wie bei den Stalkern realtiv Zivil gehalten werden. Taktische Ausrüstung so wie z.B. beim Militär ist nicht zugelassen, d.h. keine Plattenträger. Molle Systeme z.B. bei Koppeln / Battlebelts sind grundsätzlich zugelassen, sollten jedoch so gering wie möglich gehalten werden.

  • Farbschema: verschiedene Schwarz- und Brauntöne
  • Dresscode Pflicht: Rotes Halstuch
  • Anmerkung: Die Vorgaben zum Dresscode der Banditen sind eine Art Leitfaden. Wenn das Outfit stimmig ist, sind auch kleine Abweichungen erlaubt.
  • Die Faustregel lautet hier: Sieh nicht wie ein Soldat aus!

Bewaffnung

Die Waffen der Banditen sind relativ schlicht gehalten. Grundsätzlich sind alle Modelle zugelassen. Der Schwerpunkt soll jedoch auf Ostblock-Waffen (Alle AK Varianten, SVD etc. ) liegen.

Anführer Boris

Nachdem der ehemalige Boss der Banditen einen unerwarteten Tod durch Erschlagen erlitten hatte, bemächtigte sich Boris seiner Position. Boris treibt sich schon eine ganze Weile in der Zone rum und geht seinen Geschäften nach.

Über seinen persönlichen Hintergrund ist nicht sehr viel bekannt. Sicher ist nur, dass er bei den SpezNas war und nach vier Jahren unehrenhaft entlassen wurde. Kurz darauf tauchte er in der Zone auf, wo er sich bei allen anwesenden Fraktionen sehr unbeliebt machte, ausser bei den Banditen. Deshalb sollte auch kein Bandit je erwarten mit offenen Armen in der Zone begrüßt zu werden, solange er diese anführt.

Begleitet wird Boris seit einiger Zeit von zwei Banditen, die man im weitesten Sinne als so etwas wie seine Freunde bezeichnen könnte. Es hat aber eher, wie böse Zungen behaupten, damit zu tun, dass er die Beiden noch nicht erschlagen hat. Boris neigt häufig zu Gewalttätigkeiten und bestraft gerne mit sofortiger, langsamer Exekution. In gute Laune kann man ihn nur mit reichlich Geld, Waffen, Munition und Sprengstoff versetzen. Drogen sind für Ihn nur Mittel zum Zweck. Wer es sich zutraut, darf sich Aufträge bei Boris abholen. Erledigungen werden reichlich belohnt, Versagen macht ihn wütend.

Boris ist etwa Mitte vierzig und seit 10 Jahren in der Zone.

Epilog

Misstrauisch beäugt Kommandant Michail Kulik die Ankunft von Michael Hammerbeck vor dem Zollhaus. Wie vereinbart hat auch er neben seinem Leibwächter Maverizski nur fünf bewaffnete Männer dabei. Bei ihrem letzten Zusammentreffen hatte der Anführer der Freiheit versucht, ihm mit einem Ural eine Falle zu stellen. Aber wer mag es Hammerbeck verübeln, dass er vor einigen Monaten desertierte. Kapitan Morosow war ein Sadist und im Grunde genommen ist selbst Michail Kulik froh, dass Hammerbeck ihn damals beseitigt hat. Wie auch immer, es ist der erste Versuch zwischen Militär und Freiheit, eine einvernehmliche Lösung mit der experimentellen Waffe zu finden. Wer weiß, ob und wie sie überhaupt funktioniert? Plötzlich schlägt die Tür des Zollhauses auf und ein bärtiger Wissenschaftler im orangenen Schutzanzug tritt heraus. „So so, da seid ihr also. Und habt ihr die Teile dabei?“ Hammerbeck winkt Abu Nossi herbei, der eine Holzkiste unter dem Arm trägt. Michail Kulik nickt kurz und Vasili tritt mit einem silbernen Koffer hervor. „So so“ kichert der Wissenschaftler „Ihr wollt also, dass ich euch das Gerät zusammensetze? Na gut, ich werde es tun – aber keine Waffen in meinem Labor, sie machen mich nervös!“ Abu Nossi und Vasili geben Ihren Kameraden ihre Waffen, und verschwinden im Gebäude. Stille… Wachsam beobachten Michail Kulikas und Hammerbecks Männer die Umgebung… achten auf jede verdächtige Bewegung. Plötzlich quietschende Reifen hinter dem Zollhaus!!! Michail Kulik und Hammerbeck eilen in das Gebäude. In einem Raum liegen Abu Nossi und Vasili ohnmächtig, mit Platzwunden am Hinterkopf auf dem Boden. Daneben eine leere Kiste sowie ein leerer Koffer „Was zum Teufel…“ faucht Kulik „ich hätte wissen müssen, dass man einem Deserteur nicht trauen kann. Ein Mal ein Verräter, immer ein Verräter!“ Hammerbeck stößt Kulik vor die Brust. „Wie kannst du es wagen! Du hast die Waffe an dich genommen um sie für dich alleine zu nutzen! Ich bin fertig mit dir!“ Er ruft seine rechte Hand Martini herbei, der den bewusstlosen Abu Nossi schultert. Gemeinsam verlassen sie den Raum. Kulik ruft ihm mit hochrotem Kopf hinterher: „Hammerbeck! Ich werde dein schäbiges Lager plattmachen und jeden einzelnen deiner Männer jagen. Ich werde jeden Stein umdrehen und auf alles schießen, was nicht meine Uniform trägt, bis ich die Waffe in meinen Händen halte!!!“ Zwischenzeitlich an einem geheimen Ort. Ein Unbekannter betritt den Raum, in der Mitte steht ein silberner Tisch, der mysteriös im gedämpften Licht schimmert. An den Wänden sind fremdartige Symbole angebracht, undefinierbare mit Runen überzogene Gegenstände sind auf dem Boden verteilt. Ein Mann im schwarzen Mantel tritt aus dem Schatten sein Gesicht ist unter einer Kapuze verborgen. „Habt ihr wonach ich verlangt habe?“ Der Unbekannte öffnet eine Tasche und legt verschiedene Waffenteile auf den Tisch. „Hier. Das ist alles, was wir ihnen abnehmen konnten.“ Der Mann im Mantel murmelt vor sich hin. „Sehr gut, aber es fehlt noch etwas. Hört mir gut zu, ich habe noch eine Aufgabe für euch…“